Angesichts der steigenden Energiekosten möchten viele Verbraucher im Haushalt Energie sparen. Dazu muss nicht immer zusätzliches Geld investiert werden, denn häufig genügt eine kritische Überprüfung des eigenen Verhaltens. Wir bieten Ihnen eine Vielzahl an Tipps und Ratschlägen, wie Sie mit ganz einfachen Mitteln und dennoch höchst effektiv Energie in Ihrem Haushalt leicht einsparen können.

 

 

1. Kochen & Geschirr

Backen und Kochen machen Spaß, kosten aber eine Menge Energie und Geld – im Durchschnitt bis zu 10 Prozent des Haushaltbedarfs. Dabei ist Energiesparen in der Küche gar nicht so schwer. Hier die besten Tipps, wie man Speisen energiebewusst und schmackhaft zubereitet.

 


Jedem Topf seinen Deckel


Beim Kochen Deckel bitte drauf – denn ohne Deckel verbrauchen Sie dreimal so viel Strom. Auch ständiges „Topfgucken“ vergeudet Energie. Hier empfehlen sich Töpfe mit Glasdeckel.

Geizen Sie mit Wasser


Gemüse, Kartoffeln, Eier oder Nudeln garen nicht nur schneller, wenn Sie nur soviel Wasser benutzen, dass die Speisen gerade bedeckt sind – Sie sparen so auch Energie. Beim Dünsten von Gemüse mit wenig Wasser erhalten Sie auch die Vitamine und Nährstof viel besser.

Achten Sie auf den Topfdurchmesser


Benutzen Sie immer einen Topf, der genau auf die Herdplatte / das Kochfeld passt – ist der Topf kleiner als das Herdplatte, geht viel Energie verloren.

Grundsätzlich verbraucht das Kochen mit niedrigen breiten Töpfen mehr Energie als die Nutzung von hohen schmalen Töpfen.

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Nachwärme nutzen


Schalten Sie schon vor dem Ende der Backzeit das Backofen ab – die Nachwärme reicht Ihren Speisen völlig. Bei einer vorgeschriebenen Gar- oder Backzeit von mehr als 30 Minuten kann der Gerät schon rund 8 Minuten früher ausgeschaltet werden.

Mehr als nur heiße Luft


Eine Option, die sich lohnt: Wenn Ihr Backofen auch einen Umluftmodus bietet, nutzen Sie diesen anstelle von Ober- und Unterhitze. Bei gleicher Gardauer können Sie 20 bis 25° C niedrigere Temperaturen wählen – und entsprechend Strom sparen.

Schön zulassen!


Lassen Sie die Ofentür nach Möglichkeit geschlossen. Bei jedem Öffnen geht Wärme verloren, die nachgeheizt werden muss.

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Vorspülen und hohe Temperaturen nicht nötig


Geschirr vorzuspülen kostet unnötig Wasser und Energie! Halten Sie die Spülmaschinentür konsequent geschlossen, dann trocknen die Speisereste gar nicht erst an. Auch beim Geschirrspülen gilt zudem: Niedrigere Temperaturen bedeuten niedrigeren Energieverbrauch – meist wird das Geschirr auch bei 50 Grad schon strahlend sauber.

Sperriges Geschirr von Hand spülen


Sperriges Geschirr oder große Töpfe spülen Sie sparender von Hand. Bitte nicht unter laufendem Wasser, lassen Sie nur die benötigte Wassermenge ins Becken fließen. Für normales Geschirr gilt: Die Spülmaschine ist gegenüber dem Handspülen eindeutig sparsamer!